
Die Nordbahn gGmbH ist eine Werkstatt für behinderte Menschen. Sie ist durch die Bundesanstalt für Arbeit anerkannt und bietet für verschiedene Gruppen von Menschen mit Behinderungen, die nicht, nicht mehr oder noch nicht auf dem ersten Arbeitsmarkt zu integrieren sind, Arbeit an – angefangen von einfachsten Montage- oder Zusammentragarbeiten bis hin zu anspruchsvollen Maschinenarbeitsplätzen. Um diese Bandbreite anbieten zu können, übernimmt die Nordbahn gGmbH Aufträge aus der Industrie und von Privatkunden und entwickelt und vertreibt eine Reihe von Eigenproduktionen, davon einige, die speziell auf die Produktionsfähigkeiten der behinderten Mitarbeiter zugeschnitten sind.
Zurzeit beschäftigt sie mit etwa 80 Angestellten etwas mehr als 380 behinderte Menschen. Diese arbeiten in den Bereichen Holz-/Möbelbau, Druckerei, Montage/Verpackung, Hauswirtschaft, Grünlandpflege, Textil, Keramik, Berufsbildung und Förderung.
Nordbahn gGmbH Werkstatt für behinderte Menschen ist sowohl der Name einer gemeinnützigen Gesellschaft als auch die Bezeichnung der von ihr betriebenen Werkstatt für behinderte Menschen. Der Name Nordbahn gGmbH wurde gewählt, da ihr Einzugsbereich identisch ist mit der Region, in der die Ortsnamen häufig als Hinweis auf die so benannte S-Bahnlinie den Zusatz (Nordbahn) tragen, angefangen von Berlin-Wittenau bis hin zu den Gemeinden nördlich von Oranienburg.
Trägerin der Werkstatt ist seit dem 1. Juli 1992 die Nordbahn gGmbH Werkstatt für behinderte Menschen. Ihre beiden Gesellschafter sind zu gleichen Anteilen die Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Oberhavel Süd e.V. und die Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin.