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Rollstuhltraining – Mobilität erleben, Perspektive wechseln

Bei der Nordbahn fand ein Rollstuhltraining vom Deutschen Rollstuhlverein statt.

Über Rollstuhltraining – Mobilität erleben, Perspektive wechseln

17.11.2025

Mobilität bedeutet Selbstständigkeit. Nur wer sich frei bewegen kann, nimmt aktiv am gesellschaftlichen und beruflichen Leben teil. Das gilt ganz besonders für Menschen mit Behinderungen – denn Mobilität ist hier nicht selbstverständlich, sondern oft das Ergebnis von Technik, Training und Unterstützung. Und das haben wir in der Nordbahn beim Rollstuhltraining umgesetzt. Gemeinsam mit der BGW (Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege) und dem Deutschen Rollstuhl-Sportverband lernten wir praxisnah, worauf es beim sicheren Umgang mit dem Rollstuhl ankommt.

Ziel des Trainings: Selbstbewusst den Herausforderungen des Straßenverkehrs begegnen

Im Training ging es vor allem um Sicherheit, richtige Technik und Verständnis füreinander. Wir haben viel praktisch geübt und haben erfahren, wie ein Rollstuhl richtig eingestellt wird. Auf dem Parcours haben wir ausprobiert, wie man Rampen und Bordsteine gut überwindet.  Am Ende haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch wichtige Informationen bekommen, wie man einen Rollstuhl beantragt und wie eine gute Sitzhaltung aussieht.

Rollstuhltraining praktisch geübt.

Ein Perspektivwechsel, der verbindet

Nicht nur die Mitarbeiter lernten an dem Tag viel über den Umgang mit Hindernissen. Auch einige Angestellte setzten sich selbst in den Rollstuhl. Diese Erfahrung öffnete vielen die Augen – wie anspruchsvoll kleine Hindernisse werden können und wie wichtig die richtige Technik und Haltung sind.

Das Feedback der Teilnehmenden war durchweg positiv. Viele berichteten, dass sie Hindernisse nun mit anderen Augen sehen und Menschen im Rollstuhl mit noch mehr Respekt begegnen.

Der Austausch zwischen Mitarbeiter und Angestellte war sehr wichtig.

Fazit: Mehr Sicherheit. Mehr Verständnis. Mehr Miteinander.

Am Ende des Trainings stand nicht nur neues Wissen, sondern auch ein starkes Gefühl von Zusammenhalt. Unsere Mitarbeiter im Rollstuhl fühlten sich sicherer im Alltag – und alle anderen gewannen wertvolle Einblicke, wie man besser unterstützen kann.

Ein herzliches Dankeschön an die BGW, den Deutschen Rollstuhl-Sportverband und unserem engagierten Trainer für dieses lehrreiche Erlebnis.
Wir freuen uns schon auf das nächste Training – für mehr Inklusion, Mobilität und gegenseitiges Verständnis bei der Nordbahn.

Beim Rollstuhltraining wurden Bordsteine und Rampen geübt.
Deutscher Rollstuhlverein.
Bordsteine sind oft ein Hindernis.
Auch der Geschäftsführer Micha Schaub nahm am Rollstuhltraining kurz teil.
Gemeinsam war das Rollstuhltraining ein schönes Erlebnis
Die Angestellten probierten auch den Rollstuhl aus.
Gemeinsam wurde es ein schöner Tag.
Das Rollstuhltraining war eine spannende Erfahrung.
Rampen sind kein Problem mehr.
Es wurde Theorie und Praxis beim Rollstuhltraining vermittelt.
Auch den Rollstuhl drehen wurde geübt.
Am Ende gab es ein kleines Wettrennen.