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Einblicke zum Girls‘ & Boys‘ Day und Zukunftstag
Über Einblicke zum Girls‘ & Boys‘ Day und Zukunftstag
Wie sieht eigentlich der Arbeitsalltag in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung aus? Welche Aufgaben gibt es in den verschiedenen Bereichen? Und wie fühlt es sich an, in einem Team zu arbeiten, in dem Menschen mit und ohne Behinderung ganz selbstverständlich zusammenwirken?
Beim diesjährigen Girls’ & Boys’ Day sowie Zukunftstag konnten 11 Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 15 Jahren genau das bei der Nordbahn gGmbH erleben. Für einen Tag öffneten wir unsere Türen und gaben den jungen Teilnehmenden die Gelegenheit, unsere Arbeitsbereiche kennenzulernen, selbst mit anzupacken und viele neue Eindrücke mitzunehmen.
Ein gelungener Start mit Führung und Sonnenschein
Los ging es am Morgen mit einer gemeinsamen Führung durch die Nordbahn. So konnten sich die Schülerinnen und Schüler zunächst einen Überblick über unsere Werkstatt und die unterschiedlichen Arbeitsbereiche verschaffen. Bei sonnigem Wetter fiel der Einstieg besonders leicht, und schnell entstand eine offene, entspannte Atmosphäre.
Selbst ausprobieren statt nur zuschauen
Nach der Führung wurde es praktisch. Die Jugendlichen konnten in ganz unterschiedliche Arbeitsbereiche hineinschnuppern und dabei selbst aktiv werden.
Im Bereich Holz wurden Bänke zusammengeschraubt, in der Grünlandpflege durfte sogar Rasentraktor gefahren werden. In der Küche wurden Crêpes zubereitet, während in der Konfektionierung Sockenhalter zusammengestellt wurden. Im Bereich Montage stand das Abfüllen von Seife auf dem Programm. Wer sich kreativ ausprobieren wollte, konnte sich im Begleitenden Angebot Kunst entfalten.
Zusammenarbeit auf Augenhöhe
Ein besonderer Aspekt des Tages war die Erfahrung, wie selbstverständlich bei der Nordbahn Menschen mit und ohne Behinderung zusammenarbeiten. Die Schülerinnen und Schüler konnten hautnah erleben, was gelebte Inklusion im Alltag bedeutet: gemeinsam Aufgaben lösen, sich gegenseitig unterstützen, voneinander lernen und offen aufeinander zugehen.
Diese Erfahrungen haben viele der Schüler sichtbar beeindruckt. Im gemeinsamen Abschlussgespräch wurde deutlich, dass nicht nur die praktischen Tätigkeiten, sondern vor allem auch die Begegnungen und die herzliche Atmosphäre in Erinnerung bleiben werden.
Besonders schön war das Feedback aus der Abschlussrunde. Teilnehmer Bela brachte seine Eindrücke mit einem Satz auf den Punkt:
„Schon von Anfang an hat man sich willkommen gefühlt. Die Barrieren waren schnell beiseite geschafft.“
Diese Rückmeldung freut uns sehr, denn genau darum geht es uns: jungen Menschen einen offenen, wertschätzenden Einblick in unsere Arbeit zu geben und zu zeigen, dass Vielfalt und Miteinander eine große Stärke sind.
Ein starkes Zeichen für berufliche Orientierung und Teilhabe
Der Girls’ Day und Boys’ Day bei der Nordbahn war weit mehr als ein Schnuppertag. Er war eine Gelegenheit, Berufe kennenzulernen, neue Perspektiven zu entdecken und gelebte Inklusion unmittelbar zu erfahren.
Für uns ist es besonders wertvoll, jungen Menschen zu zeigen, wie bereichernd Zusammenarbeit in einer inklusiven Arbeitswelt sein kann. Gleichzeitig freuen wir uns, wenn durch solche Begegnungen Vorurteile abgebaut und neue Sichtweisen eröffnet werden.
Danke an alle Beteiligten
Ein herzlicher Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen, die diesen Tag mit viel Engagement begleitet und möglich gemacht haben. Ob in der Küche, der Industriemontage, der Grünlandpflege, der Konfektionierung, bei Somabau, in der Holzabteilung, im Begleitenden Angebot Kunst oder während der Führung – überall wurden die Schülerinnen und Schüler offen empfangen und mitgenommen.
Dank dieses gemeinsamen Einsatzes wurde der Girls’ Day, Boys’ Day und Zukunftstag zu einem rundum gelungenen und erfolgreichen Tag.
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