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Beschränkungen wegen Corona im Land Brandenburg

Im Land Brandenburg sind die Regelungen gelockert worden. Dennoch gibt es weiterhin zahlreiche Einschränkungen, wie das Verbot des Regelbetriebs von Werkstätten für Menschen mit Behinderung und entsprechende Tagesförderstätten.

Deshalb bietet die Nordbahn zurzeit eine Notbetreuung in umfassender Form an. Weitere Informationen erhalten Sie dazu über den Link zur Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburgs.

Verordnungen Brandenburg

UPDATE – Siehe unten

Was hierbei zu beachten ist, hat das Brandenburger Gesundheitsministerium vor dem Pfingstwochenende in einer Pressemitteilung vom 28.05.2020 bekannt gegeben.

Was bedeuten die Beschränkungen?

Grundsätzlich gilt weiterhin: Die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen weiter auf ein Minimum zu beschränken. Das heißt: Händeschütteln und Umarmungen sind in Zeiten von Corona leider weiter tabu. Das gilt auch unter besten Freundinnen und Freunden.

Auch muss ein Mindestabstand zwischen Personen von 1,5 Metern eingehalten werden – und zwar im privaten als auch für den öffentlichen Raum. Jedoch nicht für Ehe- oder Lebenspartner oder Angehörige des eigenen Haushalts.
Das bedeutet: Familienmitglieder, die zusammenwohnen, können sich weiter drücken und näherkommen. Kommen aber Freunde oder Verwandte zu Besuch, sind Umarmungen zur Begrüßung nicht erlaubt und man muss gegenseitig auf den Mindestabstand achten.

Wie viele Personen können sich treffen?

Weiterhin können sich zum Beispiel zwei Familien oder Paare, die jeweils in einem Haushalt leben, treffen. Dabei spielt die Gruppengröße keine Rolle (zum Beispiel bei kinderreichen Familien).

Neu ist, dass sich außerdem nun auch bis zu 10 Personen aus unterschiedlichen Hausständen treffen können. So kann sich jetzt auch wieder die Clique treffen – maximal 10. Somit sind Besuche und Feiern mit Gästen aus mehr als zwei Haushalten im kleinen Rahmen möglich. Aber auch hier gilt: immer auf den richtigen Abstand achten.

Diese Regelungen für Zusammenkünfte gelten sowohl im privaten als auch im öffentlichen Bereich. Das bedeutet: Es können sich zum Beispiel bis zu 10 Personen im öffentlichen Park oder in einer Wohnung treffen, wenn sie dabei den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten.

15.06.2020 Neue Corona-Verordnung

Neue Umgangsverordnung

Ab dem 15. Juni bestehen in Brandenburg keine Kontakt-Beschränkungen mehr. Öffentliche und private Veranstaltungen dürfen mit bis zu 1.000 Menschen stattfinden. Heute am 12.06.2020 hat der Landtag eine sogenannte Umgangs-Verordnung ab dem 15. Juni. erlassen. Sie löst die vorherige Eindämmungs-Verordnung ab und gilt bis zum 16. August.

27.07.2020 - Änderung der Corona-Verordnung

Das Brandenburger Ministerium hat am 26.06.2020 die Corona-Verordnung geändert.

So ist jede Person aufgefordert, die allgemeinen Hygieneregeln und Hygieneempfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzGA) zur Vorbeugung von Infektionen zu beachten (Internet:).

Die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln gelten weiter als zentraler Baustein des Infektionsschutzes generell und unabhängig von den weiteren geregelten Bereichen in der Verordnung.

Dazu zählen besonders regelmäßiges und gründliches Händewaschen, Husten und Niesen am besten in ein Einwegtaschentuch oder in die Armbeuge, Vermeiden von physischen Kontakten wie Händeschütteln und Umarmungen bei Begrüßung oder Verabschiedung, regelmäßiges Lüften aller Aufenthaltsräume.

Abstand halten gehört zu den wichtigsten Verhaltensmaßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus. Deshalb ist zwischen Personen im öffentlichen und privaten Bereich weiter grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Die geänderte Umgangsverordnung tritt am 27. Juni 2020 in Kraft und gilt vorerst bis einschließlich zum 16. August 2020.

11.08.2020 - Abstandsregeln und Mund- und Nasenschutz bis 4. September verlängert

Für öffentliche Bussen und Bahnen sowie beim Einkaufen wurde die Pflicht zur Bedeckung von Mund und Nase um mindestens rund drei Wochen verlängert. Auch der Mindestabstand von 1,5 Metern und die Hygiene-Regeln werden beibehalten. Die aktualisierte Corona-Verordnung gilt zunächst bis zum 4. September.
Anfang September will das Kabinett die Corona-Verordnungen erneut anpassen.

Link zu den Umgangsverordnungen

Update 03.09.2020 - Verlängerung bis 11. Oktober 2020

Die Verordnung über den Umgang mit dem SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 in Brandenburg (SARS-CoV-2-Umgangsverordnung) bleibt bis einschließlich 11. Oktober 2020 in Kraft. Die Maßnahmen werden damit um fünf Wochen verlängert.

In Brandenburg müssen Personen ab sofort mit einem Bußgeld in Höhe von mindestens 50 Euro rechnen, wenn Sie vorsätzlich gegen die Maskenpflicht verstoßen. Wer versehentlich keine Mund-Nasen-Bedeckung trägt, der Maskenpflicht dann auf Aufforderung aber umgehend nachkommt, soll kein Bußgeld zahlen müssen. Wichtig ist aber: die Mund-Nasen-Bedeckung muss immer richtig getragen werden! Die Pflicht bezieht sich auf das Bedecken von Mund und Nase. Viele tragen ihren Mund-Nasen-Schutz leider falsch – nämlich unter der Nase. Das bietet keinen Schutz! Denn Viren werden auch durch die Nase ausgeschieden, und zwar schon beim normalen Ausatmen.

Ausnahme von der Maskenpflicht aus gesundheitlichen Gründen: Personen, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder zumutbar ist, sind im Land Brandenburg von der Maskenpflicht befreit. Viele Menschen mit Behinderungen klagen hier über Probleme im Alltag. Die Ausnahme von der Maskenpflicht muss im Fall einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen durch ein ärztliches Zeugnis nachgewiesen werden. Atteste werden durch die behandelnden Ärztinnen und Ärzte ausgestellt.

Link zur neuen Umgangsverordnung vom 03. September 2020

Link zur SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung

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