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Eine blaue Bank fürs neue Haus

- Nordbahn GmbH unterstützt Lebenshilfe

Die Nordbahn gGmbH spendierte der Lebenshilfe (nachträglich) zum 25-jährigen Bestehen Parkbank. Diese dient der Ausstattung des neuen Lebenshilfe-Wohnheims in der Lehnitzstraße. Zusammengebaut wurde die Bank von zwei Werkstatt-Mitarbeitern, die auch in das neue Wohnheim einziehen.

Schönfließ. Carmen Müller und Jens Schmidt montieren beim Ortstermin am Freitag die letzten blauen Holzlatten an der nagelneuen Gartenbank. Als sie fertig sind, wird das solide Stück Handarbeit aus den Nordbahn-Werkstätten – wenigstens symbolisch – an Uta Gerber übergeben. Die Geschäftsführerin der Lebenshilfe freut sich sehr darüber: „Die Bank wird im Sinnegarten des neuen Wohnhauses in der Lehnitzstraße aufgestellt, für dessen Gestaltung zurzeit noch weitere Spenden gesucht werden“, sagt sie.

Der eingetragene Verein „Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Oberhavel Süd“ und die gemeinnützige Nordbahn GmbH als Werkstatt für Menschen mit Behinderung unterstützen bereits viele Jahre gemeinsam Frauen und Männer mit Handicaps. Dabei gibt es eine Arbeitsteilung: Die Lebenshilfe übernimmt den Bereich Wohnen und Freizeit, die Nordbahn deckt den ebenso wichtigen Schwerpunkt der Teilhabe am Arbeitsleben ab.

Eine gute Zusammenarbeit von Anfang an

Für die Nordbahn habe die Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Oberhavel eine besondere Bedeutung, sagt Geschäftsführer Micha Schaub. Schließlich war der Verein Lebenshilfe Oberhavel Süd vor knapp 24 Jahren einer der Mitgründer der Nordbahn-Werkstatt. 24 der insgesamt 25 Bewohner der Wohnstätte „Villa Sonnenschein“ an der Oranienburger Lehnitzstraße sind in den Schönfließer Werkstätten tätig. Und so verwundert es nicht, dass Carmen Müller und Jens Schmidt die letzten Handgriffe an der Bank ausführen. Sie werden zu den ersten Bewohnern des neuen Wohnhauses in der Lehnitzstraße gehören. Jens Schmidt war der erste Interessent, der unbedingt das neue Angebot zum ambulanten Wohnen nutzen wollte. Beide freuen sich sehr auf das neue Wohnhaus, die weitere gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Einrichtungen – und auf die blaue Bank, die künftig zum Ausruhen von der Arbeit einlädt.

Quelle: MAZ, Helge Treichel

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